über mich

Irma Demmel, geboren am 16.06.1951 in Salzburg / Österreich.

Sehr früh ist meine Mutter an einer schweren Krankheit gestorben und ich hatte Glück im Unglück und wuchs in der nähe
von Mittersill bei einer sehr liebevollen Pflegemutter, ihrer behinderten Tochter und vier weiteren Pflegekindern auf. Dies
war auch mein erster Kontakt zu Menschen mit Behinderung.

Mit vierzehn begann mein Erwachsenenleben. Ich sollte einen sozialen Beruf erlernen und kam zu einem Ärzteehepaar,
die mir einiges über Haushalt und Sozialverhalten beibrachten. Leider fühlte ich mich zu dieser Zeit überhaupt nicht für soziales berufen und machte nach Abschluss der Schule für höhere Töchter erst einmal die Ausbildung zur Fotografin.
In dieser Zeit lernte ich viele interessante Menschen kennen, es waren auch immer wieder Menschen mit Behinderung
dabei, durch die
ich einen ungezwungenen Umgang mit dem "Anderssein" lernte, da sie für mich nie einen Unterschied zu "normalen" Menschen machten.

Mit sechsundzwanzig wurde mein unehelicher Sohn geboren, ich arbeitete als Architekturfotografin und die Welt war für
mich perfekt.

Als dreißigjährige heiratete ich, aber leider bemerkte ich erst viel zu spät, daß mein Mann alkoholkrank war. Nach einem
Jahr bekam ich eine Tochter mit geistiger Behinderung und mein Leben veränderte sich total. Meine Lebenssituation und meine Kinder haben mir eine völlig andere Sichtweise ermöglicht.

Nach der Scheidung acht Jahre später fing ich nach dem tieferen Sinn des Lebens zu suche an. Ich durfte viele
Erfahrungen sammeln, kam auf diese Weise zur Esoterik, machte Astrologiekurse, musste feststellen, dass es sehr
wenig ernstzunehmende Astrologen gibt, diese wenigen mich aber geprägt haben, so dass ich zur Zeit nebenbei das Studium zur psychologischen Astrologie absolviere.

Heute bin ich in zweiter Ehe sehr glücklich, die Kinder sind erwachsen und gehen ihre eigenen Wege (Sohn ist Heilerziehungspfleger, Tochter arbeitet im Kindergarten) und bin stolze Oma eines sechsjährigen Enkels. In die soziale
Arbeit bin ich hineingewachsen, machte die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin , arbeite seit einiger Zeit mit Demenz erkrankten Menschen und seit 10 Jahren ehrenamtlich im Freizeitbereich für Menschen mit Handicap.

Mein Leben verlief nicht immer rund, ich möchte aber keinen einzigen Tag missen. Erst nach der Geburt meiner Tochter
und dem sozialem Arrangement hab ich die Worte des kleinen Prinzen verstanden:

......"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt dem Auge unsichtbar..."

Behinderten - & Seniorenbegleitung
Familienentlastungsdienst
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